Unternehmensbewertung

Unternehmensbewertung: „Am Anfang war der Wert“

Ob Nachfolge, Firmenkauf oder -verkauf: die Unternehmensbewertung bildet für jede Art der M&A-Transaktion die Grundlage.

Unternehmensverkauf

Leistungen Unternehmensbewertung

Bewertungen zu jeder anderen Situation

Diskrete Ermittlung eines objektiven Wertebereichs

Bewertungen zu jeder Kauf- oder Verkaufssituation

Professionelle Bewertungen aus Sicht von Käufer oder Verkäufer

Bewertungen zu jeder Nachfolgesituation

Wertvolle und aussagekräftige Unternehmensbewertungen

Ihre Vorteile

Unternehmensbewertung mit INTAGUS

Experten Wissen

Kostenlose Bewertungsrechner im Internet? Ihr Steuerberater kennt eine Faustformel? Fakt ist: Professionelle Bewertung erfordert Experten!

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Börsennotierte AG, Großkonzern oder Mittelstandsunternehmen: Das macht einen Unterschied! INTAGUS ist Bewertungsspezialist für den Mittelstand.

Vier Bewertungsstufen

Anlass, Zweck und Komplexität erfordern unterschiedliche „Tiefe“ der Bewertung: INTAGUS bietet 4 Optionen: Einschätzung, Bewertung, Gutachten, Gutachten+

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Woran erkennt man eine professionelle Unternehmensbewertung?

2. Erfahrung

In der Regel sollte eine professionelle Bewertung ebenso die Rolle des Bewerters klar definieren. Diese Rolle unterscheidet dabei u.a. zwischen Berater-, Vermittler-, Argumentationsfunktion und Gutachterfunktion. Aus diesen jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln fallen  Bewertungsergebnisse anders aus. Unternehmen zu bewerten ist somit nicht einfach nur „Rechnen“ oder Mathematik! Für professionelle Gutachten nach dem DCF-Verfahren ist es in Deutschland festgeschrieben, das sich die Bewertung an einem vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) vorgegebenen Standard orientieren muss. Die INTAGUS-Analysten sind zertifiziert, dieses Standardverfahren zu beherrschen.

1. Struktur

Eine sorgfältige Bewertung erfordert eine ausgiebige Analyse und ein umfassendes Verständnis der gesamten Bewertungssituation. Dabei wird sowohl der Grund („Anlass“) betrachtet, das WAS („Objekt“) bewertet werden soll und mit welchem Ziel („Zweck“). Darüber hinaus spielt ebenso der Zeitpunkt („Stichtag“) der Bewertung eine Rolle und der Betrachtungszeitraum für die Analyse und Planung als Ausgangsbasis. In der Regel ist eine mehrjährige Unternehmensplanung unter Berücksichtigung von Markt-/Branchenentwicklung, Umsatz- und Kostenplanung und Investitionsbedarf üblich. Fehlt bereits einer dieser Punkte, ist die Unternehmensbewertung nicht vollständig.

4. Ergebnis

Eine Bewertung von erfahrenen Fachleuten markiert im Ergebnis nur einen Anhaltspunkt für die nächsten Schritte, wie z.B. die Vorbereitung auf eine Verhandlung, und zeigt dabei immer nur einen Bereich an unterschiedlichen Werten auf. Im Fall eines Firmenverkaufs ist die Information für den Verkäufer maßgeblich, unter welchem speziellen Grenzwert er nicht verkaufen dürfe, da er sonst Wert verliert. Unternehmensbewertungen die also nur den einen Wert als DEN Unternehmenswert ausweisen, sind aus fachlicher Sicht nicht geeignet. Da es den einen Wert nicht gibt, dient das abschließenden Gespräch dazu den ermittelten Wertebereich besser zu verstehen.

3. Methode

Weiterhin geht es um die Auswahl nicht der richtigen, sondern vor allem der geeigneten Bewertungsmethode. Bei der Bewertung von Kleinstunternehmen oder kleineren, mittelständischen Unternehmen sollte genau hinterfragt werden, ob z.B. eine Bewertungsverfahren wie das Discounted-Cash-Flow-Modell (DCF) für das zu bewertende Unternehmen verwendet werden kann, insbesondere dann, wenn eigentlich die korrekte Ermittlung des Beta-Faktors nicht möglich ist und damit kein Kapitalisierungszinssatz ermittelt werden kann. Auch das Heranziehen unterschiedlicher Methoden ist relevant, um am Ende die einzelnen Bewertungsergebnisse zueinander zu plau­si­bi­li­sie­ren.

Kundenstimmen

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Nachprüfbar.

Warum eine professionell durchgeführte Unternehmensbewertung empfehlenswert ist

Die Unternehmensbewertung ist eine grundlegende und zugleich anspruchsvolle Aufgabe für einen Geschäftsführer. Sie ist nicht nur mit Blick auf wirtschaftliche Entscheidungen von Belang, sondern auch für Käufer, Nachfolger, Mitgesellschafter und Investoren. In vielen Fällen hat zudem das Finanzamt ein eigenes Bewertungsinteresse, nicht zuletzt bei Erbschaften, Schenkungen oder der Firmensitzverlagerung des Unternehmens ins Ausland. Wer einen realistischen Marktpreis ermitteln möchte, ist mit einem professionellen Anbieter für Unternehmensbewertung, insbesondere für mittelständische Unternehmen, gut beraten.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit; streitbarer Marktwert und Marktpreis

Im Zuge eines Unternehmensverkaufs, eines Firmenankaufs, bei Aufgabe oder Nachfolge stellt häufig der Unternehmenswert die Basis der Verhandlungen dar. Doch der ermittelte Unternehmenswert ist nicht gleichzusetzen mit dem Marktpreis, der sich als Verhandlungsergebnis zwischen unterschiedlichen Wertansätzen von Käufer und Verkäufer ergibt. Oft stehen sich die Vorstellungen von Inhaber und Kaufinteressenten über den Kaufpreis diametral gegenüber.

Käufer streben nach einem “guten Deal”. Ihre vergleichenden Leitfragen lauten: “Was würde ich mit meinem Geld erwirtschaften können, wenn ich das zum Angebot stehende Unternehmen nicht kaufe? Und wieviel müsste ich aufwenden, wenn ich ein ähnliches Unternehmen neu gründen und aufbauen wollte?” Demgegenüber bewerten Unternehmer als Verkäufer ihr Lebenswerk des Öfteren zu hoch, da sie emotional involviert sind und gern die Jahrzehnte der eigenen Arbeit im Unternehmen einpreisen. Eine rationale, methodische  Unternehmensbewertung durch den Verkäufer hilft demgegenüber nicht nur bei der Ermittlung eines geeigneten Marktpreises, sondern bietet auch eine Information darüber, unter welchem Preis nicht verkauft werden sollte, damit Werte nicht “verschenkt” werden.

Aus Sicht der Beschäftigten erklärt Matthis Müller in einer Studie der Hanns-Böckler-Stiftung: “Bei Fusionen oder Unternehmenskäufen hat die Bewertung [auch] für die in den beteiligten Unternehmen Beschäftigten erhebliche Bedeutung, weil sie den Preis mitbestimmt, zu dem die Anteile übernommen werden. Liegt der Preis einer Transaktion unangemessen hoch, so steigt die Motivation des Unternehmenskäufers, über anschließende Rationalisierungsmaßnahmen oder Verkäufe nicht betriebsnotwendiger Teile die erwünschte Rendite seiner Investition sicherzustellen.”

Um zu einem erfolgreichen Verkaufsabschluss zu gelangen, der beiden Seiten gerecht wird und das Unternehmen langfristig stabilisiert, ist deshalb eine realistische und marktgerechte Bewertung als Ausgangspunkt für die Kaufpreisverhandlung gefragt. Aber natürlich spielt das Verhandlungsgeschickt ebenso eine Rolle bei der Einigung über einen finalen Kaufpreis.

Eine Unternehmensbewertung kann anhand unterschiedlicher Methoden durchgeführt werden. In erster Linie geht es um die Klärung der Frage, welche Gewinne in der Zukunft zu erwarten sind.

Häufig angewandt werden sogenannte Erfolgswertverfahren, bei der künftig zu erwartende Gewinne für das zu verkaufende Unternehmen individuell im Rahmen einer mehrjährigen Unternehmensplanung prognostiziert werden. Dazu dient meist die Cashflow-basierte DCF-Methode oder auch die Ertragswertmethode. Beim Marktwertverfahren wird stattdessen geprüft, welche Kaufpreise ähnlich gewinn- oder umsatzstarke Unternehmen erzielt haben. Dieser Vergleich erfolgt meist anhand von branchenspezifischen Multiplikatoren (englisch: Multiples) bezogen auf typische Kennzahlen wie EBIT, EBITA oder Umsatz.

Wenn bei einer Unternehmensbewertung die sogenannten Multiples als Bewertungsmaßstab zugrunde gelegt werden, gilt die Deutsche Unternehmensbörse (DUB) inzwischen als zentrale Quelle für die Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen. Ihre vierteljährlich veröffentlichten Daten sind nach Branchen aufgeteilt, und sie beruhen auf den Transaktionen zahlreicher M&A-Beratungsgesellschaften mit mittelständischen Mandanten. In die Auswertungen fließen die Verkäufe von Unternehmen mit Jahresumsätzen bis zu 20 Mio. EUR ein.

Das Ergebnis einer Unternehmensbewertung ist kein einzelner, in Stein gemeißelter Wert, da es den so nicht gibt. Die Methoden, die im Rahmen der Unternehmensbewertung zum Einsatz kommen, führen vielmehr zu einem Wertebereich, der als Ausgangspunkt zur Ableitung einer adäquaten Kaufpreisvorstellung dient. Aus dieser Komplexität resultiert, dass sich eine ernsthafte Unternehmensbewertung nicht in einer Stunde aus dem Ärmel schütteln lässt. Allein die Plausibilisierung der angewandten Planungsannahmen und Bewertungsmethoden verlangt nach verschiedenen Überprüfungen oder auch Bereinigungen, wie zum Beispiel die Berücksichtigung des kalkulatorischen Unternehmerlohns. Es ist also bei der Bewertung von kleineren und mittleren Unternehmen entscheidend darauf zu achten, dass eine „KMU- Adjustierung“ erfolgt: eine Anpassung relevanter Parameter auf die Besonderheiten mittelständische Unternehmen und im Einzelfall individueller Faktoren. Das betonen die Experten der INTAGUS GmbH, deren Gründungsgesellschafter auf wissenschaftlicher Ebene mit der Optimierung der Datengrundlage für die DUB-Multiples betraut war.

Seit mehr als 10 Jahren steht INTAGUS für professionelle Unternehmensbewertungen im Kontext von Verkauf, Kauf und Nachfolge. Das Erstgespräch bieten wir kostenfrei an. „Von einer einfachen Bewertung mit Multiples bis hin zu einem umfangreichen Gutachten nach dem anerkannten Bewertungsstandard IDW S1 können wir alles bieten.“, betont der M&A-Projektleiter der gefragten Unternehmensberatung, Martin Pfefferlein, und ergänzt: “Insbesondere die Bewertungsgutachten nach striktem IDW S1-Standard weisen für mittelständische Unternehmen oft unangemessene Werte aus, weil der Standard für große, börsennotierte Unternehmen entwickelt wurde. Die marktgerechte Bewertung von KMU erfordert daher begründbare Anpassungen. Darauf ist INTAGUS durch jahrelange Bewertungstätigkeiten spezialisiert. Interessenten erhalten nachvollziehbare Unternehmensbewertungen auf Basis verschiedener Methoden. So stehen langfristige Entscheidungen auf dem sachlichen Fundament eines ermittelten Wertebereichs.

Die Unternehmensbewertung ist teilweise ein weniger bekanntes Beratungsfeld – daher wird oft die Ansicht vertreten – der Wert einer Firma wäre automatisch mit dem Preis gleichzusetzen. Tatsächlich trügt diese Annahme genau wie jene, die besagt, es gebe einen auf die letzte Kommastelle berechenbare Wertangabe. Es gibt nicht den einen einzig wahren Unternehmenswert. Dabei ist die Methodik der Bewertung von Unternehmen sehr gut wissenschaftlich dokumentiert und als eigenes Fachgebiet anerkannt. Als Beispiel ist hier das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) mit dem Bewertungsstandard S1 zu nennen und den darin veröffentlichen „Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen“. Das Heranziehen verschiedener Bewertungsverfahren führt somit auch bei erfahrenen Gutachter zu unterschiedlichen Ergebnissen, vor allem aufgrund unterschiedlicher Annahmen. Der Kern jeder Unternehmensbewertung steckt in der faktischen Begründung der „richtigen“ Annahmen.

Ein Beispiel hierfür wären Annahmen über die künftige Unternehmensentwicklung. Auf diese Weise bildet sich eine große Bandbreite an Ergebnissen, die damit den eigentlichen Wertebereich immer weiter eingrenzt damit konkretisiert. Die Unternehmensbewertung dient somit als methodische Annäherung an den richtigen Wertebereich eines Bewertungsobjektes. Der Kaufpreis ist am Ende genau der Preis, den ein Erwerber für ein Unternehmen bezahlt. Der Unternehmenswert, ist das was der Käufer bekommt und beschreibt damit einen wirtschaftlichen Nutzen. Der Preis ist also nur Ergebnis der vorherigen Verhandlung. Der Wert resultiert aus dem oder den Verfahren zur Wertermittlung.

Ertragswertverfahren: Das Ertragswertverfahren dient der Wertermittlung eines Unternehmens. Bei dieser Methode stehen die zukünftig erwartbaren Gewinne im Mittelpunkt. Den Erwerber interessiert in erster Linie, wie lange es dauert, bis das gekaufte Unternehmen den zuvor bezahlten Kaufpreis erwirtschaftet. Somit sind zukünftige Gewinne wichtiger als vergangene Gewinne des Unternehmens. Die Basis für das Ertragswertverfahren ist die Gewinn- und Verlustrechnung – aus den künftigen Ertragsüberschüssen wird mittels Abzinsung der Wert des Eigenkapitals zu einem bestimmten Zeitpunkt errechnet. Bei der Abzinsung wird der gegenwärtige Barwert einer zukünftigen Zahlung berechnet. Bei dem Verfahren werden Zinsen und Kredittilgungen der Kaufpreisfinanzierung berücksichtigt. Anschließend wird die Verzinsung, die aus zukünftigen Unternehmensgewinnen erwirtschaftet werden kann, mit der Rendite vergleichen, welche eine Aussage über alternative Geldanlagen macht (= Kapitalisierungszins). Dabei werden i.d.R. drei Jahre als Grundlage genommen. Die Ergebnisse jeden Jahres werden aufsummiert und der jeweilige Investor erhält den Ertragswert des Unternehmens. Der Ertragswert errechnet sich also aus der Differenz von zukünftigen Ertragsüberschüssen und dem Kapitalisierungszins. Dieser setzt sich aus Basiszins und Risikozuschlag zusammen (Formel: EW = ∑ E t / (1 + r) t ).

Discounted Cash Flow-Methode: Die DCF-Methode ist auch bekannt als Kapitalwert-Methode. Sie basiert auf der Diskontierung (Abzinsung) von erwartbaren und an die Anteilseigner ausschüttbaren Finanzflüssen (= Free Cash Flows). Zur Ermittlung von den Cash Flows sind Planungszahlen in einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren erforderlich. Am wichtigsten ist dabei die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz der zukünftigen Jahre. Die Betriebsergebnisse der letzten Jahre können dabei als Bewertungsgrundlage dienen. Mittels der Diskontierungsrate werden die Cash Flows „abgezinst“. Die Rate ergibt sich aus Vergleichszahlen des Marktes und einem Risikozuschlag. Auch die Kapitalkosten sind in der Diskontierungsrate enthalten. Die DCF-Methode ist ähnlich zum Ertragswertverfahren.